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Reparatur im Koalitionsvertrag

Repair Cafe, Foto: Barthel Pester

Liebe Reparatur-Initiativen, -Aktive und -Interessierte,


auch wenn es aktuell für Reparaturveranstaltungen in Präsenz erneut nicht ganz so gut aussieht, können wir uns immerhin über einen kleinen Lichtblick im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung freuen. Dieser thematisiert nämlich das Recht auf Reparatur, im Wortlaut:
Wir wollen Nachhaltigkeit by design zum Standard bei Produkten machen. Die Lebensdauer und Reparierbarkeit eines Produktes machen wir zum erkennbaren Merkmal der Produkteigenschaft (Recht auf Reparatur). Wir stellen den Zugang zu Ersatzteilen und Reparaturanleitungen sicher. Herstellerinnen und Hersteller müssen während der üblichen Nutzungszeit Updates bereitstellen. Wir prüfen Lösungen zur Erleichterung der Nutzbarkeit solcher Geräte über die Nutzungszeit hinaus. [] Anforderungen an Produkte müssen europaweit im Dialog mit den Herstellern ambitioniert und einheitlich festgelegt werden. Produkte müssen langlebig, wiederverwendbar, recycelbar und möglichst reparierbar sein. (Quelle: vzbv.de)

Gute Aussichten also für das Reparieren und ein guter Grund, weiter sichtbar zu bleiben mit gemeinschaftlichen Reparaturaktivitäten!